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„Die vergessene Lektion: Finanzielle Bildung“

Thomas Juda ist Inhaber und Geschäftsführer der MFV-Maklerkanzlei Müller-Blech/Juda GmbH & Co. KG. Seit 1995 arbeitet er als unabhängiger Versicherungs- und Finanzmakler und betreut heute mit seinem Team rund 3.000 Kundinnen und Kunden – überwiegend Privatkunden, aber auch kleine und mittlere Unternehmen. Sein Ziel: eine ganzheitliche Beratung, die Risiken klar benennt und für jeden eine passende Lösung bietet.

Dass der Beratungsbedarf hoch ist, zeigen auch Zahlen: 2024 stiegen die Beitragseinnahmen der deutschen Lebensversicherer auf 94,6 Milliarden Euro – doch viele Menschen sind nach wie vor nicht ausreichend abgesichert. Gerade deshalb setzt Juda auf individuelle Konzepte, die flexibel bleiben und sich an der Lebensrealität seiner Mandanten orientieren.

Absicherung braucht Weitblick

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Vorsorge für Familien. „Risikolebensversicherung sehe ich klar bei den biometrischen Risiken. Besonders bei jungen Familien, die ein Haus gebaut haben oder Kredite laufen haben, gehört sie unbedingt dazu“, betont Juda.

Darüber hinaus beschäftigt ihn die Zukunft der Branche. „Wir brauchen dringend Nachwuchs. Auf Veranstaltungen sieht man viele ältere Semester. Dabei haben wir als Makler einen gesellschaftlichen Auftrag und brauchen mehr Lobby“, sagt er.

Auch in der eigenen Kanzlei denkt Juda vorausschauend. Digitalisierung spielt dabei eine zentrale Rolle: „Wir haben schon 2012 die Papierakten abgeschafft. Jetzt wollen wir mit neuen Verwaltungsprogrammen und KI die Prozesse noch reibungsloser und schneller machen“.

Und für ihn selbst ist klar: Absicherung bedeutet mehr als Produkte – sie braucht Wissen. Doch um die finanzielle Bildung in Deutschland steht es laut Juda schlecht. Für ihn gehört diese in die Schule. Nur so könne langfristig das Bewusstsein für Vorsorge und Verantwortung gestärkt werden.